Reiseroute

Km24270

Abfahrt in Berlin am Samstag den 6-9-03 um 14 Uhr nach Röslau

Erste Panne kurz vor Rastplatz Rudolfsstein die Kawa hat keine Leistung mehr

Sind noch mit 50-60 km/h bis auf den Rastplatz gefahren haben selbst rep. Versuch

Probiert aber ohne Erfolg. Jürgen kam dann mit dem Pferde Hänger und Haben die

Kawa nach Röslau Gefahren.

Am Sonntag nach einem guten Frühstück wurde die Kawa noch mal zerlegt und

Es wurde „welch Wunder“ eine Vergaser Hauptdüse war komplett zu.

Weiterfährt am Montag Früh zum Kawa Händler in Straßkirchen.  Die Kawa hat eine

Neue Bremsleitung vorn bekommen und der Auspuff wurde Geschweißt und sogar dicht.

 

Weiterfahrt bis Passau ------ nach  2h-------

Weiterfahrt  an der Donau entlang--- und  die Berge am DIENSTAG

Erste Nacht in Österreich nähe Brandstatt nähe Eferding Km 25082

Anschließend Joggen nach Aschach an der Donau entlang.

Müslipremiere.

Zimmer stinkt auch nach langen Lüften.

Wetter am Mi. sehr diesig aber noch trocken.

Das Bett war mehr eine Hängematte.

Heute weiter Richtung Höllengebirge und Almsee.

Fahren durch Wels, eine Industrieecke.

Weiter durch Ried, Abfahrt Pettenbach – Scharnstein – die Berge in Sicht.

Fahren zum Almsee – Brotzeit am See – wunderschön.

Das Wetter ist ziemlich diesig – vereinzelt kommt die Sonne durch.

Leichter Oelverlust bei Bernd H. – Auspuff hält bei Bernd J.

Weiter nach Gmunden – bei Einfahrt in die Stadt schöne Aussicht – Traunsee.

Jetzt scheint die Sonne. Werden immer wieder von Passanten angesprochen.

Suchen eine Unterkunft in Neukirchen, es wird nicht lange Gefackelt – diesmal ist es eine

Ferienwohnung, die zwar teurer ist, aber erheblich mehr Komfort bietet.

Machen noch eine schöne Ausfahrt.

Beginnen mit der empfohlenen Tour vom ADAC.

Attasee, Mondsee – Straßen und Zuwege machen einen Riesenspaß.

Ganz nebenbei sehen wir Fußball – Deutschland / Schottland. 2:1

Quatschen bis weit in die Nacht – spielen Schach und Abalone.

Die Ausführungen über meine DSL – Erfahrungen tragen zur Belustigung am fortgeschrittenen Abend bei.

Bernd H. kann endlich mal in einem Österreichischen Bett die Beine ausstrecken – und ich ?

Ich schlafe im Kinderzimmer.

Ankunft am 10.09.03 Km25350

Do.11.Sept.2003-09-11

Regen,Regen,Regen,

Gestern haben wir noch mit leeren Magen Schrippen (Wecken) bestellt

und was passiert wenn man mit leerem Bauch einkauft ?

16 leckerl – Weckerl.

Nichts desto trotz regnet es nicht zu knapp.

Wohin mit Weckerl wenn man kaum Aufschnitt und Butter hat?

Egal, der Tag ist lang – und nach ausgiebigen Dehnen und Quatschen entschließen wir uns unsere gemütliche Ferienwohnung zu verlassen und im Regen Richtung Gmölding zu fahren.

 Auf der vom ADAC vorgeschlagenen Route die wir ab jetzt konsequent einhalten liegen kaum weitere Seen, daher wollen wir unbedingt noch einmal zum Attersee, den wir gestern nur zum Teil abgefahren haben.gg

Eine komplette Runde (der Regen lässt nach) und dann die schöne Strecke nach Bad Ischl.

Es geht weiter Richtung Hallstadt, mit beeindruckender Fahrt durch einen Tunnel (rechts Wasserfall) dann im Ort. – Pause.

Es ist kalt – später erfahren wir das die Temperaturen bei 8 Grad liegen.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten, zurück oder weiter, weiter über einen Pass – dessen max. Steig. bei 23% liegt.

Zum Glück ist die Steigung nur kurz, dennoch gibt sie einen Ausblick auf das, was uns noch erwarten wird.

Jetzt Richtung Graz – eine Bundesstraße die wir mit 100 km/h fahren können – von weiten sehen wir schon das Dachsteingebirge – Fotos.

Wir fahren weiter – und immer weiter in das Bergmassiv – welches auf der Straße mit einem jähen Linksknick und einem Hinweis zur Außentemperatur endet (9 Grad).

Wir können mit unvermittelt hoher Geschwindigkeit um das Gebirgsmassiv herum, zu unserem heutigen Endpunkt Gröbming.

Es regnet nicht, die Kälte lässt sich aber nicht mehr wegreden.

Nach drei Anläufen haben wir eine Zünftige Unterkunft – klein aber günstig.

Wollen gerade in den Ort zum Essen fahren da beginnt es zu regnen.

Die Wirtin bietet uns eine Mahlzeit an, die wir nicht ausschlagen können.

Mit Laptop (Fotos, Schach; Musik) beeindrucken wir unsere Gastgeber.

Es ist 0.30 – längst haben die Gastgeber kapituliert – alles schläft – wir haben gewissermaßen das Haus für uns – Prost.

Fr.12.Sept.2003

Leider nichts Gutes – weiter starker Regen, viel Wind und viele Wolken.

Der Sölkpass ist wegen Schnee geschlossen, bis zum späten Mittag warten wir.

Alle Prognosen verdichten sich das auch Morgen die Pässe für Fahrzeuge ohne Schneeketten unbefahrbar sein werden.

Wir entschließen uns im Regen Richtung Schmadling auf die Autobahn gen Süden (Villach) zu fahren.

Durch Zufall erwischen wir nicht den Abzweig zur Autobahn sondern einen Abschnitt der eigentlich ebenfalls auf unserer Tour liegen sollte, nämlich die Passstraße über die „Oberen Tauern“.

Die halbe Stunde zum und über den Pass sind schlichtweg unbeschreiblich.

Von dem Moment an wo wir merken, dass wir uns wohl verfahren haben – die schneebedeckten Berge immer näher kommen, Schranken unmittelbar vor dem Anstieg, hinter der ersten Kurve sensationelle Kurven – Wasserfälle – und der Schnee kommt immer näher.

Mit jeder Minute wird es kälter – nicht etwa das es unter den Jacken, Thermohosen, Überziehern u.a. kalt wird, aber ein eisiger Hauch ist dennoch zu spüren.

Am Pass (Obere Tauern) ähnelt die Landschaft mehr an Winterurlaub den an einen späten Sommerurlaub mit Badehosen im Gepäck. Unübersehbar die vielen auf Winter eingerichteten

Skiverleihe, Schulen Hotels. Einzig was fehlt waren Skifahrer.

Wir Fotografieren und machen das wir wegkommen.

Unmittelbar nach der Abfahrt ist ein schöner Ort mit einer Burg (Mauterndorf), hier übernachten wir.   Km.25590

Haben also noch das Beste aus dem Tag gemacht und hatten ein unbeschreibliches Erlebnis.

Abends Essen im 1619 ein italienisches Restaurant – auch Klasse.

Auf dem Heimweg tolle Optik von der Burg und verschiedenen Häusern.

Gute Nacht.

Freitag der13.09.03 25753km

Ein paar Worte zu unseren Unterkünften: Die Letzte war doch ziemlich extrem.

Eine ältere Dame die anscheinend größten Wert auf sauberes Schuhwerk legt,

auf unsere Anfrage die Räumlichkeiten doch erst mal zu begutachten bekamen wir doch erst einen leichten Dämpfer, schließlich sollten wir erst unser Schuhwerk entfernen,

welches natürlich einige Umstände bereitet, schließlich sind wir gerade über einen schneebedeckten Pass gefahren. Später merken wir das die ältere Dame ganz allgemein größten Wert auf Reinlichkeit legt, nach dem Duschen wischt Sie sofort hinter uns her, und auch im Zimmer der diskrete Hinweis die Straßenschuhe doch biet schöööön draußen aus zu ziehen, Dafür das ganze Ambiete im Stil der späten 60er Jahre, die Regenschirme die wir uns ausleihen sind durchgescheuert.

 

Es geht weiter über den Katschbergpass, hier gibt es nichts was wir nicht schon erlebt hätten,

einzig ein Wohnmobil welches sich ungelogen, im Schritttempo über den Pass geschlichen hat – erwähnenswert deshalb, weil man nicht vorbei kam, und am Hang mit schleifender Kupplung im ersten Gang fahren musste.

 

SONNE ?

 

Nach dem Pass auf dem Weg nach Spittal wird es deutlich wärmer, endlich blaue Wolken,

eine Kreisfahrt, - der Hinweis MALTATAL.

Wir besprechen uns kurz und beschließen das Tal welches sich 30 km. In eine Richtung (Sackgasse) abzufahren.

Eine gute Entscheidung – irgendwie erinnert mich die Atmosphäre an Filme aus dem Wilden Westen, bis zu dem Punkt wo die Mautgebühr entrichtet werden musste.

Von hier ab wurde es wieder eine richtige Alpenstraße.

Gerade haben wir den Winter hinter uns gelassen nun fahren wir freiwillig wieder hinein.

Von Minute zu Minute wird es wieder kälter, es regnet wieder und nicht unerwähnt soll bleiben das wir nun auch noch mit nicht unbeträchtlichen Stürmen zu tun haben.

Dennoch die Auffahrt hat sich gelohnt. Am Ende auch hier Schnee – es ist saukalt.

Die ganzen Touristen die mit diversen Reisebussen ins Gipfelrestaurant gefahren sind schauen uns wie Menschen vom anderen Stern an.

Wieder in voller Wintermontur finden wir im besagten Restaurant einen übergroßen Kamin,

wir machen uns breit.

Mo.15.Sept.

Das war blöd.

Zu viel, und wenn ich ehrlich bin hätte ich nicht fahren dürfen.Mein Schutzengel hatte heute wahrscheinlich keine freie Minute.

Dicker Kopf, Unbehagen – eine Beschwerde – wilde Passfahrt,

etwa auch noch den Großglockner ?

Das Frühstück besteht mehr aus Aufnahme von Flüssigkeit – der Tequila und das Weizenbier machen mir zu schaffen.

Bernd H.fühlt sich prächtig, wie immer eigentlich.

Einziger Vorteil, der Alkohol betäubt nachhaltig die ständig vorhandenen Rückenschmerzen.

Der Tag beginnt mit dem abarbeiten von Unannehmlichkeiten.

Zunächst einen möglichst entspannten Gesichtsausdruck bewahren, wehr gibt schließlich gern zu das ihm spei übel ist. Haltung wahren, nicht schwanken.

Das mit dem Frühstück hat funktioniert.

Nun an dem ständig grimmigen Schäferhund vorbei, der wenn er noch recht könnte gerne einmal zu gelangt hätte, aber auch er hat sicher schon die besten Zeiten erlebt.

Wir treffen eine Vereinbarung – und halten die Füße still – es bleibt bei tiefen Blicken in die Augen.

Die Motorräder stehen sicher im Hof, schön, aber versucht mal mit ca.1,5 Promille ein vollbepacktes Motorrad zu rangieren. Unser Wirt beäugt mich, hat er etwas bemerkt,

wie ist die Bemerkung gemeint?

„War wohl gestern ganz schön spät“!

Bernd H. schiebt mit mir, sitze auf dem Motorrad und bin froh die Unterkunft ohne irgendwelche Peinlichkeiten verlassen zu haben.

 

Eine Rechnung gilt es noch zu begleichen, die Bedienung aus „Dem Goldenen Löwen“.

Sicher werde ich keine gute Figur abgeben, aber diese arrogante Art kann ich nicht einfach auf mir sitzen lassen. Ich kenne mich und würde mich später noch viel mehr ärgern.

Also Motorrad an, einmal im Kreis und rein in die Pizzeria.

Die ist aber verschlossen. Gott seih dank.

Vielleicht erspart mir das auch Peinlichkeiten, habe das Gefühl nicht gut aus dem Mund zu riechen, Alkohol.

Da kommt einer aus der Pizzeria im schlendernden Gang wie ihn vorurteilsfrei wahrscheinlich nur Homosexuelle drauf haben.

Dieses ist offensichtlich der Besitzer – auch er wahr gestern hier.

Muss mich stark zusammen nehmen das ich mich nicht übergebe,

und schlendere wahrscheinlich im selben Gang wie er hat auf ihn zu.

Kein großes Ding draus machen, nur unerwähnt sollte es nicht bleiben.

An der Reaktion merke ich das dies wahrscheinlich nicht die erste Beschwerde diesbezüglich war.

Auch das währe geschafft, dennoch geistert noch eine ganze Weile der vergangene Abend in mir rum.

Erfahrungsgemäß müssen neue Erlebnisse hehr damit die alten in den Hintergrund drängen,

und genau das steht uns bevor.

Hätte ich gewusst was mir bevorsteht wäre ich wahrscheinlich heute nicht gefahren.

Zurück nach Österreich über den STALLER SATTEL.

Vor dem Pass ist ein wunderschöner Bergsee, der in unseren Unterlagen nicht erwähnt wird.

Deutlich kälter ist es hier oben, ich hoffe insgeheim das der Pass nicht weit entfernt ist.

Ein paar Fotos – Wintersachen an – Kopfschmerztablette, und weiter geht’s.

Aber jetzt kommt das wovor ich mich insgeheim gefürchtet habe..

Eine Ampel die nur alle halbe Stunde auf grün schaltet versperrt uns den Weg.

Zum Einen weist sie darauf hin das uns Fahrzeuge entgegen kommen, was den Schluss zu lässt, hier muss es eine sehr enge Passstraße zu überwinden geben.

Zum Anderen lassen uns die geduldigen Autofahrer bis ganz nach vorn fahren.

Andere Motorradfahrer warten bereits, weiterer folgen.

Man beäugt sich – mir ist schlecht, mein Motorrad schwankt.

Endlich schaltet die Ampel auf grün, ein paar einheimische Heizer fahren so schnell davon,

dass sie binnen Sekunden nicht mehr zu sehen sind.

Bernd H. hinterher. Im macht dieser Pass sichtlich Spaß – natürlich habe ich größte Mühe hinterher zu kommen.

Was aber viel schlimmer ist, ein Auto und dahinter diverse Motorradfahrer können nicht schneller weil ich sicher nicht zügig voran komme. Wechselnd fällt der Berg mal links mal rechts senkrecht ab.

Viel hat nicht gefehlt und ich hätte an einer der fiesen Spitzkehren abgebrochen.

Dennoch, ich habe es geschafft.

Oben angekommen steht Bernd H. mit dem Motorrad Richtung Abfahrt.

Ein breites Lachen verrät das es ihm der Pass deutlich Freude bereitet hat.

Kaum angekommen überfällt er mich mit der Frage ob wir gleich weiter fahren wollen.

STOP – Pause – ich kann nicht mehr.

Eine Gaststätte ist hier.

Flüssigkeitsaufnahme – Apfelsaftschole, irgendetwas essen

und einen möglichst entspannten Gesichtsausdruck an den Tag legen.

Allmählich bekomme auch wieder, so habe ich den Eindruck wider ein wenig Farbe ins 

Bernd H. Fotografiert wild drauf los – digital kostet ja nichts und die Qualität so fern man das am Laptop beurteilen kann ist sehr gut.

Komme mir mit meiner Spiegelreflexkamera wie ein Relikt aus einer anderen Zeit vor,

noch dazu kann ich meine Bilder erst nach dem entwickeln sehen.

Hat mich echt überzeugt. Überhaupt die Kombination mit dem Laptop ist mehr als genial.

Die nächsten Anschaffungen stehen also schon auf dem Wunschzettel.

Die Abfahrt vom STALLER SATTEL war dann doch recht gemäßigt, aber durch die Höhe

2060 Meter haben wir eine hervorragende Sicht auf diverse schneebedeckte Berge.

Apropo Sicht. Das Wetter ist auch heute hervorragend, nicht eine Wolke, nur blauer Himmel.

Eine Entschädigung für die kalten und verregneten Tage.

Eigentlich war heute noch die Großglockner-Alpentour geplant, aber das wird wohl nicht zu schaffen sein.

Aber es gibt eine sehenswerte Tour zum Ort Kahls, auch von hier ist ein Blick zum Großglockner möglich, also, nichts auslassen.

Hier Oben ist es richtig warm. Eine süße Verköstigung steht auf dem Plan,

allmählich habe ich die Schrecken des vergangenen Abends und heutigen Morgen überwunden.

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    Dienstag der 16.09.03 km stand 26032

    Weiterfahrt über den Großglockner ............................................................

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